Halligbahn-Motorlore

Hier geht´s zum Baubericht der Lore!
Sehr viele Bilder - DSL empfohlen!

Streng genommen ist diese Fahrzeug gar keine Lokomotive. Aber da mit diesen Fahrzeugen auch flache Loren gezogen oder geschoben werden und sie zudem in der Welt der Schmalspurbahnen irgendwie eine Sonderstellung haben, stelle ich meine Lore hier mit ein.

Die sogenannten “Motorloren”, die eigentlich Draisinen sind, kommen auf den “Halligbahnen” zum Einsatz. Die teilweise etwas skurril anmutenden Schienenfahrzeuge gehören den Halligbewohnern. Meist handelt es sich um offene Plattformwagen, die mit einem luftgekühlten Zweitaktmotor (“Mopedmotor”) eine Achse über Riemen antreiben. Einige Motorloren haben den Luxus eines geschlossenen Aufbaus. Sie sind in der Regel auch mit gepolsterten Sitzen ausgestattet. Die Geschwindigkeit der Loren ist eher gering, der Lauf durch die fehlende Federung recht rauh.

Schon bei meinem ersten Besuch bei den Halligbahnen war ich von den wunderlichen Fahrzeugen fasziniert und der Nachbau einer Motorlore für die Salzwiesenbahn war schnell beschlossene Sache. Die Lore besteht hauptsächlich aus Kunststoff und einem Holzgerüst. Für den Antrieb kommt Fischertechnik zum Einsatz. Die Lore fährt mit nur einer konstanten Geschwindigkeit, die ausserdem vorbildgerecht sehr langsam ist. Über einen mechanischen Schalter, der durch die Schiebetüren erreichbar ist, lässt sich die Fahrtrichtung umschalten.

Ein nettes, kleines und ungewöhnliches Modell, das durch seine Unkomplizertheit viel Spaß macht! Für einen kompletten Umlauf der Strecke, Stand Sommer 2007 (ca. 45 Meter), benötigt die Lore 3 Minuten und 15 Sekunden.

Hier geht´s zum Baubericht der Lore!
Sehr viele Bilder - DSL empfohlen!

ZURÜCK