LGB Wagen

Weihnachten 2007 bescherte mir die ersten LGB-Waggons, die nicht aus der ToyTrain Serie stammen. Es handelt sich um zwei einfache Feldbahn-Kipploren die überall dort anzutreffen sind, wo man Arbeits-Feldbahnen im Einsatz sieht (siehe z.B. meinen Bericht über die Halligbahnen). Sie passen hervorragend zu meiner Feldbahnlok Diema DS 66. Es werden halt in Zukunft nur noch ein paar mehr werden müssen.

Ebenfalls ein Weihnachts-Neuzugang ist dieser Streckenwartungswagen mit Turmaufbau. Eigentlich wird sowas ja zur Wartung von Oberleitungen genutzt, die meine Bahn aber nicht besitzt. Allerdings ist der Aufbau schwenkbar und so ist auch ein Einsatz an Signalen, Brücken, Tunneln etc... denkbar. Und das eine oder andere dieser Dinge wird auf meiner Bahn sicher noch auftauchen. Besonders gut passt dieser Wagen zu meiner Rangierlok Kö 2/2.

Im Frühjahr 2009 kaufte ich mir das Spur G Starterset von PIKO und baute die beiliegende Lok für meine Belange um (siehe 99 403). Die Lok wollte ich weitestgehend im Originalzustand belassen. Damit ich sie trotzdem im RC-Betrieb nutzen kann, habe ich mir das Antriebskonzept per “Akkuwagen” ausgedacht. Ein geschlossener Güterwagen musste her, der quasi als Energie”tender” hinter der Lok hergezogen wird. Deshalb kaufte ich mir beim Händler einen grünen Güterwaggon von LGB mit (sehr hübscher) zeitgenössischer “Persil” Bedruckung.

In diesem Waggon befestigte ich nun zwei 6-Volt Bleiakkus mit 1300 mAh Kapazität. In Reihe geschaltet ergibt das eine maximale Fahrspannung von 12 Volt. Warum ich zwei 6 Volt Akkus verwendet habe? Beide zusammen waren leichter als ein entsprechender 12 Volt Akku. Ausserdem montierte ich einen 27 MHz Empfänger und einen elektronischen 12 Volt Fahrtregler  im Innenraum. Über ein kurzes Kabel mit zwei kleinen Steckern kann nun die Fahrspannung an die Lok weitergegeben werden. Die “99 403” hatte ich mit dem entsprechenden Buchsen ausgestattet, bei der LGB “Stainz” (Dampflok Nummer Zwei) sind diese sogar schon serienmäßig vorhanden. So kann ich mit dem Akkuwagen verschiedene Loks fahren lassen. Der Nachteil ist natürlich, daß die Lok nun immer den Güterwagen hinter sich herziehen muss. Damit kann ich allerdings erst einmal gut leben.

Im Alltagsbetrieb geht mein Antriebskonzept einigermaßen auf. Probleme bereitet jedoch der billige 12 Volt Fahrtregler von Conrad. Der Neutralpunkt lässt sich nicht fein genug einstellen, manchmal sogar gar nicht. Da ich allerdings schon die Stecker abgeschnitten hatte wollte ich ihn nicht wieder zurückbringen. Ausserdem erzeugt der Regler derartige Störimpulse, daß man mit der Fernsteuerung schon nebenher laufen muss um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Das passiert mir mit der 27 MHz Technik zum ersten mal. Derzeit überlege ich, ob ich auf die 2,4 GHz Technologie umsteigen soll, oder ob ich in einen vernünftigen Fahrtregler investiere.

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